Ihre Rechte - schnelle Informationen für Beschuldigte

Ermittlungsmaßnahmen der Strafverfolgungsbehörden können einschneidende Erlebnisse sein.

 

Maßnahmen im Ermittlungsverfahren können von einer formlosen Ladung zur Beschuldigtenvernehmung über die Durchsuchung der Wohn- und Geschäftsräume bis hin zur Kommunikationsüberwachung und Observation reichen. Diese teils erheblichen Maßnahmen mit Auswirkungen auf das familiäre, gesellschaftliche und nicht zuletzt berufliche Leben gilt es gekonnt zu meistern ohne hierbei weiteren Schaden anzurichten.

 

Umso wichtiger ist es, seine Rechte zu kennen. Deshalb finden Sie unter den verschiedenen Menüpunkten Hinweise zu Fragen des Strafprozesses von der Pflichtverteidigung über die Berufung bis hin zum Öffentlichkeitsgrundsatz.

Die oberste Regel ist und bleibt:

 

"Ruhe bewahren und keine Angaben zur Sache machen."

 

In der Vernehmungssituation haben viele Betroffene das Gefühl Etwas sagen bzw. sich rechtfertigen zu müssen. Dabei schafft man durch unüberlegte Angaben häufig erst die Grundlage für weitere Ermittlungen. Die rechtlichen Dimensionen seiner eigene Angaben kann der Beschuldigte selbst nur sehr selten einschätzen. Im Zweifel sollte bevor Angaben gemacht werden, jedenfalls ein spezialisierter Rechtsanwalt konsultiert werden. In jedem Fall wird die Lektüre des Leitfadens "Zum Umgang mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht" empfohlen, welchen Sie hier herunterladen können.

Im Folgenden finden Sie außerdem Blog-Beiträge mit Bezug zu den Beschuldigtenrechten.

Sollten Sie einen Strafverteidiger benötigen, steht Ihnen das Büro der ETL Rechtsanwälte GmbH in Greifswald mit Auskünften und zur Terminvereinbarung zur Verfügung:

 

ETL Rechtsanwälte GmbH

Markt 20/21

17489 Greifswald

 

Tel.: 03834/590550

E-Mail: greifswald@etl.de

 

Im Notfall erreichen Sie Rechtsanwalt Lanz unter

 

0151 15318213.

 

Unter "STRAFPROZESSRECHT" finden Sie verschiedene Beiträge zu Fragen des Strafverfahrens. 

 

Zu den Themen Durchsuchung und Vernehmung sowie zur erkennungsdienstlichen Behandlung finden Sie hier außerdem den Leitfaden "Zum Umgang mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht", den Sie hier herunterladen können. Wie bereits mehrfach erklärt, ersetzen diese nicht die Verteidigung oder Beratung durch einen Rechtsanwalt im Einzelfall. Im Zweifel sollten Sie immer einen Rechtsanwalt konsultieren!